Laufanalyse
Analyseverfahren Varianten
Laufanalyse @ Physio Kling
Wir bieten Ihnen je nach Ihrer persönlichen Fragestellung und Trainingssituation unterschiedliche Analyseverfahren an.
Ganz unerheblich, ob Sie bereits heute ambitionierte Läufer:in mit Marathonerfahrung sind oder in den Laufsport starten.
Auch Problemstellungen im Bewegungsapparat bei alltäglicher Belastung können über die Gang- und Laufanalyse analysiert werden.
Die Analyse im Überblick
Bei Ihrem Analyse-Termin betrachten wir Ihre Problemstellung gezielt in 7 Schritten.
Beginnend mit einem ausführlichen Erstgespräch über die körperliche Untersuchung bis hin zur Auswertung und Besprechung der Ergebnisse.
Basierend darauf erhalten Sie eine individuelle Handlungs- und Therapieempfehlung.
1 Erstgespräch/Anamnese
2 Die körperliche Untersuchung
3 Videoanalyse & Datenerfassung auf dem Laufband
4 Podoscan
5 Dynamische Pedobarografie
6 Auswertung und Besprechung der Ergebnisse
7 Ihre Analyse als PDF
3-D-Bewegungsanalyse
Wirklich sinnvoll oder Geldverschwendung?
Vielleicht sind Sie auch schon auf Angebote zu 3D-Bewegungsanalysen aufmerksam geworden.
Doch was ist eine 3D-Bewegungsanalyse eigentlich genau und wie unterscheidet sich eine 2D- von einer 3D-Analyse? Und habe ich als Patient vielleicht sogar einen Nachteil, wenn ich „nur“ eine 2D-Analyse durchführen lasse?
Um diese Frage qualifiziert zu beantworten, muss man sich näher damit befassen, warum eine Bewegungsanalyse bei Patient:innen überhaupt durchgeführt wird. Das Ziel einer Bewegungsanalyse ist es, möglichst viele Informationen über mögliche Ursachen für ein Gesundheitsproblem am Bewegungsapparat zu sammeln und aus diesen Informationen eine Handlungs- bzw. Therapiekonsequenz zu folgern. Dreidimensionale Aufnahmen liefern sehr viele Daten über Gelenkwinkel und relative Positionen einzelner Körperteile zueinander. Das sind absolute Datenwerte, die jedoch nicht verraten, ob das körperliche Problem ursächlich darauf zurückzuführen ist. Ob beispielsweise ein Kniegelenk 5° oder 8° von der Achse abweicht, spielt abstrakt keine Rolle, solange der Untersucher die Achsabweichung erkennt und richtig interpretiert.
Bei einer 2 D Analyse werden alle Perspektiven der Bewegung mit Hochgeschwindigkeitskameras erfasst. Auch hier ist die Messung von Bewegungswinkeln möglich. Die einzelnen Bewegungsphasen können dann in hoher Frequenz dargestellt und interpretiert werden. Die daraus gewonnen Informationen sind völlig ausreichend, um in Kombination mit den Ergebnissen des Anamnesegesprächs sowie der körperlichen Untersuchung eine Diagnose oder zumindest eine Hypothese für die Ursachen der Beschwerden zu formulieren.
Nicht zuletzt ist das Ergebnis der Analyse und die Verwendbarkeit der Empfehlungen von der klinischen Expertise und der Erfahrung der UntersucherInnen abhängig. Gerne beraten wir Sie ausführlich dazu, was für Sie das richtige Verfahren ist.
Unser exklusiven Angebote für Sie
Bewegungs-/Ganganalyse (ca. 40 Min.)
Untersuchung von Beschwerdebildern der unteren Extremitäten bei normalem Gehen oder Alltagstätigkeiten
Zielgruppe sind Patienten …
- aller Altersgruppen mit Beschwerden an Fuß und Sprunggelenk
- mit Fragestellung einer Ganganomalie
nach Verletzung oder Operationen zur Überprüfung des Gangbildes bzw. des Therapiefortschritts - mit der Fragestellung einer Einlagenversorgung
Kosten einmalig: 129,00 €
Laufanalyse (ca. 60 Min.)
Überprüfung des Laufstils bzw. des individuellen Bewegungsbildes auf mögliche Ursachen für Beschwerden am Bewegungsapparat
Zielgruppe sind Patienten …
- Laufeinsteiger bis Hochleistungsläufer mit Beschwerden
- Sportler mit jeglichen Beschwerden bei der Laufbewegung
- Läufer zur Überprüfung des Laufstils, Schuhwahl, Einlagenversorgung, Trainings- und Therapieberatung
Kosten einmalig: 149,00 €
Weitere Diagnostik in der Laufanalyse
3D statt 2D-Analyse bei ausgewählten Fragestellungen
Gerne können wir bei Ihnen eine 3D Analyse Ihrer Beinachsen und des Beckens durchführen, wenn dies für die Beantwortung Ihrer Fragestellung sinnvoll ist. Was ist eine 3D-Bewegungsanalyse eigentlich genau und wie unterscheidet sich eine 2D- von einer 3D-Analyse? Und habe ich als Patient vielleicht sogar einen Nachteil, wenn ich „nur“ eine 2D-Analyse durchführen lasse?
Um diese Frage qualifiziert zu beantworten, muss man sich näher damit befassen, warum eine Bewegungsanalyse bei Patient:innen überhaupt durchgeführt wird. Das Ziel einer Bewegungsanalyse ist es, möglichst viele Informationen über mögliche Ursachen für ein Gesundheitsproblem am Bewegungsapparat zu sammeln und aus diesen Informationen eine Handlungs- bzw. Therapiekonsequenz zu folgern. Dreidimensionale Aufnahmen liefern sehr viele Daten über Gelenkwinkel und relative Positionen einzelner Körperteile zueinander. Das sind absolute Datenwerte, die jedoch nicht verraten, ob das körperliche Problem ursächlich darauf zurückzuführen ist. Ob beispielsweise ein Kniegelenk 5° oder 8° von der Achse abweicht, spielt abstrakt keine Rolle, solange der Untersucher die Achsabweichung erkennt und richtig interpretiert.
Bei einer 2D-Analyse werden alle Perspektiven der Bewegung mit Hochgeschwindigkeitskameras erfasst. Auch hier ist die Messung von Bewegungswinkeln möglich. Die einzelnen Bewegungsphasen können dann in hoher Frequenz dargestellt und interpretiert werden. Die daraus gewonnen Informationen sind völlig ausreichend, um in Kombination mit den Ergebnissen des Anamnesegesprächs sowie der körperlichen Untersuchung eine Diagnose oder zumindest eine Hypothese für die Ursachen der Beschwerden zu formulieren.
Nicht zuletzt ist das Ergebnis der Analyse und die Verwendbarkeit der Empfehlungen von der klinischen Expertise und der Erfahrung der UntersucherInnen abhängig. Gerne beraten wir Sie ausführlich dazu, was für Sie das richtige Verfahren ist.
Ob eine 3D Messung für Sie wichtig ist, können wir gerne im Vorfeld der Analyse mit Ihnen klären.
Zusatzkosten für die Analyse: 50,– €
EMG-Messung in der Laufanalyse
Messung der muskulären Aktivierungsmuster bei
- Vorderem Knieschmerz
- Achillessehnenentzündung/-Beschwerden
- Wiederholte Muskelverletzungen
Eine unzureichende oder veränderte Aktivierung der für die Laufbewegung relevanten Muskulatur kann zu Überlastung der beteiligten Bindegewebsstrukturen führen und insofern für laufbedingte Beschwerden ursächlich sein. Veränderte Aktivierungsmuster der Muskulatur sind bei häufigen Beschwerdebildern wie dem vorderen Knieschmerz (Patellofemoral Pain Syndrome), der Achillodynie und wiederholten Verletzungen in einer Muskelregion zu finden.
Bei bestimmten Beschwerden im Laufsport kann es sinnvoll sein, die Ansteuerung der Muskulatur über ein elektromyografisches Messverfahren (EMG) zu untersuchen.
Zusatzkosten für die Analyse: 60,– €